Bernhard Hommel beantwortet in seinem neuen Buch die Frage, warum immer mehr Menschen an ihre psychischen Grenzen und darüber hinaus gelangen, unentwegt empört oder niedergeschlagen, und immer öfter gestresst und überfordert sind. Allgemeinverständlich und ohne Fachjargon erklärt er: All diese psychologischen Ausnahmezustände sind neurotischer Natur. Und er zeigt, aus welchen Komponenten menschliche Neurosen bestehen und dass viele gesellschaftspolitische Veränderungen und Moden der letzten Jahre prädestiniert sind, neurotische Zustände in uns herzustellen, zu befeuern und dauerhaft zu etablieren. Aber Hommel bietet auch Trost: Wir können etwas tun, um unsere Neurosen wieder abzuschwächen und unsere soziale Umwelt geistig gesünder zu gestalten.
Bernhard Hommel
Bernhard Hommel, geboren 1958, ist Professor und Grundlagenforscher an der Shandong Normal University in Jinan, China. Nach dem Psychologie- und Literaturwissenschaftsstudium in Bielefeld und der Promotion in Psychologie arbeitete er am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München, war Lehrstuhlinhaber an der Universität Leiden und forschte an der TU Dresden. Mittlerweile ist er zudem Senator der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Er lebt in Kassel.
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"Prof. Dr. Bernhard Hommel, Psychologe und Neurowissenschaftler, erklärt, wie gesellschaftliche Veränderungen Neurosen fördern und unser Gehirn beeinflussen. Er zeigt auf, wie wir diese Zustände erkennen und abschwächen können, um eine gesündere soziale Umwelt zu schaffen."
NDR DAS!
"Hommel untersucht ..., was die Ursachen für die Zunahme seelischer Erkrankungen sind."
Berliner Zeitung
"Hommel gibt einer übertriebenen Emotionalisierung und Moralisierung die Schuld an der allgemeinen Verunsicherung."
Süddeutsche Zeitung
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