Norbert Grohs glaubte einst an eine klassenlose Gesellschaft, wovon er sich aber schon längst verabschieden musste. Das Geld ist halt so eingerichtet, dass man aus ihm weltweit auf alle möglichen realen und imaginären Arten ungleich mehr Geld erzielen und herausschlagen kann. Und der Mensch ist nicht so eingerichtet, mittels einer Operation am offenen Herzen einer fraktionierten Gesellschaft das Geld gänzlich anders zu etablieren.
Der Autor meint: Nur wer sich von Erwartungen trennt, die Irrlichter wurden oder werden, kann weiterhin Hoffnung in sich tragen und gegebenenfalls ausstrahlen. Er legt Wert auf die Fragen: Welchen Sinn hätte das Leben, gäbe es keinen Gang von der Oberfläche in die Tiefe? Welchen Sinn hätte Tiefgang, ginge er so weit, alle Hoffnung fahren zu lassen? Welchen Sinn hätte Hoffnung, wäre sie frei von Heiterkeit und Gelassenheit? Welchen Sinn hätten Heiterkeit, Gelassenheit, Mut und Gleichmut, eröffneten sie nicht weite Räume für natur- und menschenfreundliches Tun?
Norbert Grohs
Prof. Dr. Norbert Grohs,
geboren 1942 in Stolp/Pommern, war als Hochschullehrer tätig. Nach dem Studium der Philosophie und der Wirtschaftswissenschaften galt sein besonderes Interesse einer generalistischen Art der Aus- und Weiterbildung. Eine hauptsächliche Rolle spielten für ihn dabei Philosophie, Wirtschaftstheorie, Politikwissenschaften sowie Biologie, Psychologie und Medizin.
Auch forschungsmäßig ging es ihm darum, philosophisches Denken und Verstehen interdisziplinär praktikabel zu machen, namentlich zu Themen der Medizin und des Gesundheitsschutzes.
Im „Ruhestand“ unterstützte er verschiedene Personen und Teams durch eingehende mündliche und schriftliche Beratung, z.B. zu integrativen Fragen der Sozialpädagogik, Rechtstheorie, Managementwissenschaften, Medienwissenschaften und maritimen Archäologie.
Neuerdings engagiert sich Norbert Grohs auch in der Lyrik und in speziellen literarischen Formen des Verknüpfens von Dichten und Denken.
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