Steve und Lutz, zwei Jungs, die in Berlin-Schöneweide aufwachsen, sind sich nicht ähnlich, der eine ein Draufgänger, der andere traut sich nicht mal Bonbons in der Kaufhalle zu klauen. Was sie verbindet ist ihre Liebe zum BFC Dynamo, dem meistgehassten Verein im Viertel, im Bezirk, im Land. Reinhard Lauck spielt für den BFC, wechselte vom 1. FC Union zum Stasi-Club. Ist er ein Verräter? Ist er ein Held? Etwas dazwischen? Geht ja gar nicht! Ein Plädoyer für die Grautöne.
Ahne
Ahne, 1968 in Berlin-Buch geboren, ist gelernter
Offset-Drucker. Die Wende war für ihn ein Glücksfall: Er
wurde arbeitslos und Hausbesetzer. Ahne war etliche Jahre bei den Surfpoeten aktiv und liest jeden Sonntag bei der Berliner Reformbühne Heim & Welt. Bei Voland & Quist sind von ihm fünf Bände seiner „Zwiegespräche mit Gott“, fünf Bücher mit Kurzgeschichten sowie ein Lyrikband erschienen. 2023 erschien sein erster Roman „Wie ich einmal lebte“ (Voland & Quist). Ahne ist einer der bekanntesten Lesebühnenautoren der Welt.
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[...] aber vor allem ist das Buch ein Denkmal fürs Ost-Berlin der späten siebziger Jahre und seine Sprache.
Christoph Biermann, 11 Freunde
Der Schriftsteller und BFC-Fan Ahne [...] hat einen tollen BFC-Roman geschrieben. Er hat schon sehr viele lustige und intelligente Sachen gemacht (zum Beispiel im Radio die genialen »Zwiegespräche mit Gott«), doch dies ist eine Spitzenleistung, wie sie einem ehemaligen Spitzenreiter würdig ist.
Christof Meueler, Neues Deutschland
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