Unerwartet mit seinem Tod konfrontiert, muss sich der wohlhabende Jedermann seinem Schöpfer stellen. Vor dem göttlichen Gericht gilt sein Reichtum nichts und es stellt sich die Frage, was man zu Gunsten des ‚Jedermann‘ vorbringen kann – und ob er auf Gnade hoffen darf …
Bereits 1911 in Berlin uraufgeführt, ist Hofmannsthals dramatisches Mysterienspiel über den stellvertretenden Durchschnittsbürger aktueller denn je: Geld und Besitz zählen in der Gesellschaft mehr als christliche Werte. Doch ein reines Gewissen kann man nicht kaufen.
Hugo von Hofmannsthal
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