Warum bekommen Serienkiller waschkörbeweise Liebesbriefe?
Verurteilte Mörder, Totschläger oder Sexualverbrecher werden im Gefängnis körbeweise mit Liebesbriefen überschüttet. Und nicht selten läuten dann in der Gefängniskapelle die Hochzeitsglocken. Wer sind die Frauen, die sich in solche Männer verlieben? Was treibt sie dazu? Und wie leben sie die Beziehung mit dem Traummann hinter Gittern? Anhand von authentischen, hochdramatischen und tragischen Schicksalen geht Elisabeth Pfister diesem weithin unerforschten Phänomen nach. Einfühlsam erzählt sie von den dunklen Seiten dieser Frauen, von bewussten und unbewussten Motiven und der späteren Realität außerhalb der Gefängnismauern.
Elisabeth Pfister
Jahrgang 1952, Studium der Anglistik, Germanistik und Politik; freie Fernsehjournalistin für ARD und ARTE, viele Jahre festangestellte ARTE-Redakteurin, Betreuerin zahlreicher Fernseh-Dokumentationen; lebt als freie Journalistin und Autorin in Frankfurt am Main. Hörspiel- und Buchveröffentlichungen, darunter 'Unternehmen Romeo. Die Liebeskommandos der Stasi', Berlin 1999.
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Das Buch ist keine wissenschaftlich angelegte repräsentative Studie. Dies möchte es auch gar nicht sein. Vielmehr ist es ein Werk, das sich mit Feingefühl und Sorgfalt einem Tabu nähert und den Frauen ein interessiertes Ohr schenkt. 'Wenn Frauen Verbrecher lieben' ist ein Buch, über das man noch lange nachdenkt. Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffällige (Informationsdienst) Elisabeth Pfister gelingt es, die unterschiedlichsten Facetten in der psychischen Dynamik dieser besonderen Paarkonstellationen herauszuarbeiten. Anita Rüffer, Badische Zeitung
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