Bizarrer Personenkult - von Hitler über Stalin bis Hugo Chávez
'Honig der Welt', 'Neuer Bonaparte' oder 'Vom Himmel geboren' - so ließen und lassen sich Diktatoren wie Nicolae Ceausescu, Kaiser Bokassa oder Kim Jong Un huldigen. Elogen werden gedichtet, Hymnen komponiert, gigantische Denkmale in Berge gehauen, Zehntausende versammeln sich, um einen Menschen exzessiv als 'Vater', 'Führer' oder 'Ewigen' zu feiern - der politische Personenkult treibt bizarre Blüten. In totalitären Regimes übertüncht er verbrecherische Abgründe und festigt eine Einpersonenherrschaft. Doch gibt es Personenkult auch unter anderen politischen Umständen, man denke nur an die Begeisterung für das britische Königshaus. Das Buch stellt mehr als 20 Personen der Zeitgeschichte und den teilweise absurden Kult um sie vor: Hitler und Stalin ebenso wie Mao und Kim Il Sung oder Gaddafi und Khomeini. Ihre Geschichten veranschaulichen, wie Personenkult entsteht und welche Formen er annehmen kann.
Thomas Kunze
Jahrgang 1963, Studium der Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Karl-Marx-Universität Leipzig, Dr. phil., Hon. Professor an der Al-Chorezm-Universität und der Präsidialakademie Taschkent (Usbekistan); seit 2002 Tätigkeit für die Konrad-Adenauer-Stiftung, u.a. als deren Repräsentant in Moskau sowie Chef der Europa/Nordamerika-Abteilung in der Stiftungszentrale in Berlin; seit 2010 Vertreter der Stiftung in Mittelasien (Sitz: Taschkent). Autor zahlreicher Bücher, darunter Biographien über Nicolae Ceausescu und Erich Honecker sowie über die Entwicklung in den Staaten der früheren Sowjetunion.
Adolf Hitler Albanien Argentinien Ayatollah Khomeini Ben Ali China DDR Deutschland Diktator Diktatur Dominikanische Republik Enver Hodscha Erich Honecker Evita Perón Fidel Castro
Gut geschrieben, leicht verständlich ist das Buch mehr als eine Porträtreihevon meist zwangsweise 'geliebten Führern'. Joachim Stoltenberg, Berliner Morgenpost
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