Was tun, wenn die leiblichen Eltern fremd bleiben? Eric Breitinger gibt Adoptierten, deren Suche nach ihrer Herkunft in einer Enttäuschung endet, eine Stimme.
In fünfzehn Porträts erzählen Frauen und Männer, jung und alt, wie die Adoption ihr gesamtes Leben prägt. Sie berichten von einem Gefühl des Fremdseins, das ebenso zu ihrem Alltag gehört wie Selbstzweifel oder Identitätsprobleme. Für die meisten enden die Suche nach ihrer Herkunft und die erste Begegnung mit den leiblichen Eltern in einer großen Enttäuschung. Wie wird ein Mensch damit fertig, zu zwei Familien zu gehören und doch nirgends heimisch zu sein? Eric Breitinger spürt den Adoptionsgeschichten der Protagonisten nach, verbindet ihre und seine eigenen Erfahrungen mit den Erkenntnissen zahlreicher Experten und zeichnet so ein komplexes Bild dessen, was es heißt, adoptiert zu sein. Dieses Buch will damit auch den Betroffenen helfen, sich selbst besser zu verstehen, und Adoption als Chance zu begreifen.
- Allein in Deutschland leben mehr als 500 000 Adoptierte – dieses Buch leiht ihnen eine Stimme - Exklusiv-Interview mit dem Ingeborg- Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek - Der Autor ist selbst adoptiert
Eric Breitinger
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Nichts ist wichtiger als zu wissen, woher der Mensch kommt, wer seine Eltern sind, und wie er zu dem geworden ist, was er ist. Und nichts ist aufregender als jenen Menschen ein Stück lang auf ihren seelischen Sternfahrten zu folgen. Eric Breitinger ist d
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