Band 19 der Reihe »Militärgeschichte der DDR«.
Analysen zur Verflechtung von Militär- und Sicherheitsapparat in der DDR, Polen, Ungarn, Rumänien. Bulgarien, Serbien und der Sowjetunion.
Machterhaltung – das war aus Sicht der herrschenden Parteien in den Staaten des sowjetischen Imperiums Hauptziel des inneren und des äußeren Sicherheitsapparates. Beide Apparate waren daher eng miteinander verflochten und kooperierten sowohl für den Fall innerer Unruhen als auch für einen möglichen Krieg. Bis 1987 verfolgte die Sowjetunion im Warschauer Pakt ein Offensivkonzept mit einem »System der Landesverteidigung«, das mit beiden Komponenten des Staatsschutzes die Kriegführung sicherstellen sollte. In diesem Band rekonstruieren Militärhistoriker und Spezialisten für die Geschichte der Staatssicherheitsdienste aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, Serbien, Ungarn und den USA dieses Beziehungsgeflecht.
Torsten Diedrich
Jahrgang 1956, Dr. phil., 1984–90 wissenschaftlicher Assistent am Militärgeschichtlichen Institut der DDR Potsdam, seit 1990/91 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam; Beauftragter für das Museumswesen der Bundeswehr; zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des DDR-Militärs und des Warschauer Paktes.
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