640 000 NPD-Wähler bei der letzten Bundestagswahl – Es reicht!
In den letzten Jahren konnte die NPD nicht nur Wahlerfolge verbuchen. Im Schulterschluss mit den "Freien Kameradschaften" ist es ihr auch gelungen, vielerorts eine rechte Alltagskultur zu etablieren. Der Grund für den Erfolg ist ein politischer Strategiewechsel, mit dem sich die Partei ein neues Image zu geben versucht: Sie greift soziale Ängste und regionale Probleme auf, und ihre Mitglieder engagieren sich in Vereinen, Elterngruppen und ehrenamtlichen Initiativen, um die NPD auf kommunaler Ebene stärker zu verankern. Doch auch im Gewand des Biedermannes werden die alten völkischen Botschaften verbreitet, und die Zahl rechtsextremer Gewalttaten nimmt zu. Die Autoren dieses Buches analysieren die ideologische Neuausrichtung und die Wahlkampfstrategien der NPD, untersuchen ihre Finanzquellen, schildern die Aktivitäten der "nationalen Frauen" und der Heimattreuen Deutschen Jugend sowie das Vordringen der Partei in die Rechtsrockszene. 3., aktualisierte Auflage
Andreas Speit
Jahrgang 1966, Diplom-Sozialökonom, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz-Nord, regelmäßige Beiträge für Freitag, blick nach rechts und jungle world, mehrere Auszeichnungen, u.a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, darunter 'Ästhetische Mobilmachung', Münster 2001; 'Ronald Schill – Der Rechtssprecher', Hamburg 2002 und 'Europas radikale Rechte' (mit Martin Langebach), Zürich 2013.
Andreas Molau Autonome Nationalisten Bayern Berlin Birger Lüssow Brandenburg Bundesparteitag DVU Deutsches Reich Dresden Eckart Bräuninger Erwin Kemna Freie Kameradschaften Heimattreue Deutsche Jugend Holger Apfel
Ausnahmslos stellen die einzelnen Texte überaus informative und sachkundige Beiträge zu den jeweiligen Themen dar. hpd-humanistischer pressedienst Das Buch über die NPD ist äußerst aktuell, detailreich, sachlich und in seinen Berichts- wie Reportageteilen gut geschrieben. Ein Personenregister erleichtert die Orientierung. Denn Orientierung tut not. Deutschlandfunk, "Andruck" 'Neonazis in Nadelstreifen' ist ein Buch, das einen Überblick gibt über den gegenwärtigen Stand der Dinge. Diese kühle Analyse gehört in die Schulbibliotheken und Lehrerzimmer, und es wäre nicht schädlich, wenn das Buch im Sozialkundeunterricht der Polizeischulen zum Unterrichtsstoff wird. RBB Kulturradio Ihrem journalistischen Charakter entsprechend bleiben die durchweg gut recherchierten Beiträge weitgehend 'impressionistisch', verzichten also auf generalisierende analytische Einordnungen. Ihr sachlich-nüchterner Ton hebt sie gleichwohl wohltuend von dem alarmistischen und moralisierenden Duktus ab, der die Debatte um den Rechtsextremismus hierzulande häufig begleitet. F.A.Z. Andrea Röpke und Andreas Speit sind Journalisten, die seit Jahren akribisch in der rechten Szene recherchieren. Ihr Buch besticht durch Sachlichkeit und Genauigkeit, hütet sich dabei vor pauschalen Urteilen. Es könnte zum Standardwerk über die schleichende Verbürgerlichung der Neonaziszene und die damit einhergehenden Gefahren werden. Deutschlandradio Kultur Der Band hinterlässt beim Leser Wut und Entsetzen darüber, dass Rechtsextremisten so unverhohlen agieren können. Das Parlament Die Autoren, die bereits mit vielen Preisen für ihre Undercoverrecherchen ausgezeichnet wurden, warten in ihrem Buch mit Detail- und Hintergrundwissen auf und verknüpfen die Ereignisse der letzten Jahre zu einem Gesamtbild, das die Gefahren am rechten Rand der Gesellschaft deutlich macht. Contraste, Juli/August 2008 Röpke und Speit beschreiben in ihrem höchst lesenswerten Band die Parteistrategie in ihrer gesamten gesellschaftlichen Breite. www.german-foreign-policy.com
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