Wie Mensch und Natur sich verbünden: Ein inspirierender Reader zu Ökologie und Posthumanismus in der Kunst
Die ökologische Krise, die wir aktuell erfahren, drängt zu einem Neudenken unseres Verhältnisses zur Natur und zu den natürlichen Ressourcen sowie des (Zusammen-) Lebens auf dem Planeten Erde. Unsere Koexistenz muss neu entworfen werden – posthumane Denkkonzepte, die den Menschen als Teil und nicht als Zentrum der Welt verstehen, und technologische Entwicklungen sollen dazu beitragen.
In «Potential Worlds: Planetary Memories & Eco-Fictions» widmen sich 36 internationale historische und gegenwärtige künstlerische Positionen den ökologischen und sozialen Konsequenzen unserer Vergangenheit und Gegenwart und fordern unser bestehendes Verständnis des Daseins auf der Welt heraus. Essays von Benjamin H. Bratton, T. J. Demos, Reza Negarestani und Jussi Parikka bearbeiten Aspekte wie Kolonialismus, Ressourcen, Posthumanismus und Ökologie und diskutieren die Rolle und Wirkkraft der Kunst. Kurztexte zu den einzelnen Positionen und eine Einleitung der Herausgeberinnen runden diesen dichten illustrierten Reader ab.
Ein illustrierter Reader zur Koexistenz von Mensch, Tier und Natur auf unserem Planeten und Ideen zu möglichen Zukunftsszenarien
Mit neuen Essays der führenden Theoretiker und Kulturkritiker Benjamin H. Bratton, T. J. Demos, Reza Negarestani und Jussi Parikka, die alle massgeblich an den aktuellen Diskursen beteiligt sind
Präsentiert Werke und Positionen von 36 internationalen Künstler*innen, die sich mit den ökologischen und sozialen Folgen der Ausbeutung von Ressourcen beschäftigen
Ausstellungen «Potential Worlds 1: Planetary Memories» (bis Herbst 2020) und «Potential Worlds 2: Eco-Fictions» (Herbst 2020 bis Frühling 2021) im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich
Suad Garayeva-Maleki
Migros Museum für Gegenwartskunst Planet Erde Technologie Kunst und Ökologie Klimakrise Klimawandel Artensterben Umwelt Eco-Fiction Öko-Fiktion Ökologie Zeitgenösische Kunst Kunst Jussi Parikka Reza Negarestani