Werner Feiersinger verbindet in seinen Werken ein breites Wissen über Kunst-, Design- und Architekturgeschichte mit einer lakonisch-reduzierten Formensprache. Mit einem umfassenden skulpturalen Eingriff formuliert er den Ausstellungsraum im Belvedere 21 – den nach Wien transferierten österreichischen Pavillon der Weltausstellung 1958 in Brüssel – neu und bezieht sich dabei auf die Geschichte des Gebäudes.
Feiersingers minimalistische Werke, durchzogen von tiefgründigem Humor, unterlaufen stets konventionelle Sehgewohnheiten. Mit seiner Intervention im Belvedere 21 ärgert er sozusagen den Raum. Er lässt diese Architekturikone der Nachkriegsmoderne buchstäblich kippen und besetzt sie mit «artfremden» Körpern.
Das Buch präsentiert neben einer Auswahl von Feiersingers skulpturalen Werken diese neuen Arbeiten in zahlreichen Abbildungen und Reproduktionen seiner Entwurfsskizzen, ergänzt durch einführende Texte und ein Gespräch mit dem Künstler.
Präsentiert neue Arbeiten des österreichischen Künstlers und Fotografen
Das Gebäude des Belvedere 21, der ehemalige österreichische Pavillon für die Weltausstellung 1958 in Brüssel, ist eine Ikone der Nachkriegsmoderne Österreichs
Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Belvedere 21, Wien (12. Oktober 2018 bis 6. Januar 2019)
Stella Rollig
Museum für zeitgenössiche Kunst Wien Belvedere 21 Intervention, künstlerische Kunstinstallation Installationskunst Kunst, zeitgenössische Kunst Feiersinger, Werner