2015 wurde We Are Not Numbers gegründet, ein Schreibprojekt für junge Menschen in Gaza. Der Band präsentiert eine Auswahl der erschütternden und auch berührend schönen Lyrik- und Prosatexte aus jenem Landstreifen, von wo uns sonst nur Opferzahlen in den Nachrichten erreichen.
Wenn der Strom nur für wenige Stunden am Tag fließt und sauberes Trinkwasser Mangelware ist, wenn jede Familie Tote zu beklagen hat und Drohnen omnipräsent sind, wenn Arbeitsplätze fehlen und Reisen aufgrund der Blockade ausgeschlossen sind, wenn diplomatische Bemühungen scheitern und Politiker nur streiten, machen sich Ohnmacht und Aggression breit. Doch diese jungen Menschen schreiben, um zu überleben. In kurzen Texten und Gedichten berichten sie vom Leben unter Besatzung, von den Nöten und Freuden des Alltags, von Trauer, ihrer Wut und ihren Träumen.
We Are Not Numbers ist ein Hilfeschrei, aber auch ein Triumph der Kreativität.
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"Sie bilden eine Gruppe englischsprechender Palästinenser, entschlossen, sich ihren Frust, ihre Wut, aber auch ihre Hoffnungen von der Seele zu schreiben." (Le Monde)
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"Eine bedrückende und berührende Momentaufnahme aus dem geschundenen Gaza, ein vielstimmiger Beweis, dass man auch mit Worten gegen die Belagerung kämpfen kann." (Martin Zähringer, Neue Zürcher Zeitung)
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"Herausgekommen sind beeindruckende literarische Zeugnisse der Suche nach Perspektiven für ein Leben, das dringend einer politischen Lösung harrt." (Birgit Althaler, Palästina-Info)
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