Die elektronische Form der Dokumentenerstellung, Verarbeitung, Weiterleitung und Archivierung ist in vielen Unternehmen bereits Standard. Damit in einem nächsten Schritt ganze Abläufe automatisiert, Verträge über das Internet geschlossen oder Amtswege online absolviert werden können, bedarf es hoher und rechtlich garantierter Sicherheit, dass der Urheber eines elektronischen Dokuments eindeutig identifiziert werden kann. Diese Funktion wird von der elektronischen Signatur erfüllt.
Unternehmen können mit der elektronischen Signatur nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Sicherheit erhöhen sowie Prozesse und Arbeitsabläufe automatisieren und beschleunigen. Doch trotz dieser unbestrittenen betriebswirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Vorteile zeigt die Praxis, dass viele Unternehmen die Einbindung der elektronischen Signatur in die bestehende Struktur scheuen.
Ziel dieser Arbeit war es daher, einerseits eine übersichtliche Darstellung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen der elektronischen Signatur zu geben und andererseits Unternehmen einen Leitfaden zu bieten, mit dessen Hilfe die individuellen rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen und Bedürfnisse bei der Einführung der Signaturtechnologie berücksichtigt werden. Mit diesem Vorgehensmodell können Unternehmen auf eine Hilfestellung bei der Planung, Realisierung und Überwachung von Signaturprojekten zurückgreifen.
Katharina Steininger