Eine Achterbahnfahrt durch die deutschsprachige Popgeschichte
Popmusik auf Deutsch funktioniert nicht. Dieser Satz geisterte lange wie ein dunkles Mantra durch die Musikwelt. Völlig schwerelos und völlig schwerfällig zugleich schwebte das deutschsprachige Pop-Raumschiff durch die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert. Der Journalist und Pop-Svengali Wolfgang Zechner hat diese turbulente Reise am Beispiel von 99 Songs aufgezeichnet. Er lotst die Leserschaft durch einen bizarren Irrgarten aus Schlager, Rock'n'Roll, Beat, Krautrock, Deutschrock, Punk, Neue Deutsche Welle, Eurodance, Hamburger Schule und Deutschrap.
Unterwegs begegnet er so unterschiedlichen Acts wie Freddy Quinn, Nina Hagen, Herbert Grönemeyer, Andreas Dorau, Heino, Nena, Alexandra, Blümchen, Falco, Tic Tac Toe, Udo Jürgens, Helge Schneider, Deutsch Amerikanische Freundschaft oder Tocotronic. Er feiert Großartiges, geht dorthin, wo es weh tut, sieht Licht und Schatten, bestaunt Glanz und Elend und findet vor allem eines: ganz viel Popmusik, die trotzdem funktioniert. Es ist eine gnadenlos-unterhaltsame Spritztour durch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.
"Wolfgang Zechner ist gebenedeit unter den Popjournalist:innen. Er schreibt gleichermaßen mitreißend wie präzise."
Linus Volkmann
Eine rasante Achterbahnfahrt durch fast 50 Jahre deutschsprachige Pop-Geschichte
Als Elvis Presley Mitte der 1950er Jahre den Status quo mithilfe des Rock’n’Roll zertrümmerte, blieb das auch jenseits des Großen Teichs nicht ohne Folgen. Wenige Jahre später veränderten die Beatles erneut die Spielregeln des Pop-Business. Und 1976 folgte mit Punk die nächste Zeitenwende. Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran! Im deutschsprachigen Raum war man mit diesen Entwicklungen zumeist überfordert. Die Schallplattenindustrie war darum bemüht, die neuen angloamerikanischen Pop-Phänomene ins Deutsche zu übertragen oder sich von diesen loszulösen – und scheiterte dabei zumeist spektakulär. Doch gerade in diesem Scheitern lag oft ein seltsamer, ein »incredibly stranger« Zauber, der besonders hell strahlte. Und auch der Untergrund erwachte langsam: Im Schatten des Mainstreams, abseits von massenmedialen Erwartungshaltungen, machten sich immer wieder junge deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler daran, alternative Pop-Entwürfe in die Welt zu schicken …
Von Freddy Quinn bis Tocotronic, von Nicole bis Stereo Total, von Deutsch Amerikanische Freundschaft bis zu den Fantastischen Vier, von Connie Francis bis Nina Hagen, von Karel Gott bis Kraftwerk, von Drafi Deutscher bis zu den Goldenen Zitronen: »Völlig schwerelos – Glanz und Elend der deutschsprachigen Popmusik in 99 Songs« ist eine mitreißende Reise durch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, erzählt anhand von 99 Liedern. Manche sind ikonisch und manche obskur, manche tief- und manche unsinnig, manche groß- und manche kleinartig. Wolfgang Zechner lotst die Leserschaft durch den musikalischen Irrgarten aus Schlager, Rock’n’Roll, Beat, Krautrock, Politrock, Deutschrock, Fun Punk, Neue Deutsche Welle, Eurodance, Hamburger Schule und Deutschrap. Es ist eine gnadenlos-unterhaltsame Spritztour durch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Pop-Experte verwebt dabei Musikanalyse, Kulturgeschichte, Schwärmerei, Verwunderung, launige Kritik und überraschende Querverbindungen zu einem genauso fesselnden wie widersprüchlichen Porträt der deutschsprachigen Popmusik von 1956 bis 1999.
Deutschsprachige Popmusik ist populärer denn je
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Wolfgang Zechner
Wolfgang Zechner ist Journalist, Autor, Musikliebhaber, Pop-Archäologe und Plattensammler. Der gebürtige Grazer veröffentlicht seine scharfzüngigen und kenntnisreichen Betrachtungen in internationalen Magazinen und Zeitschriften. Besonders haben es ihm die merkwürdigen Untiefen der deutschsprachigen Popmusik angetan. Wolfgang Zechner lebt in Wien.
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»Wolfgang Zechner ist gebenedeit unter den Popjournalisten.«
Linus Volkmann
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»Wolfgang Zechner schreibt gleichermaßen mitreißend wie präzise. Die goldenen Jahre der Popkritik – auf seinem Nacken kann man sie im Hier und Jetzt nacherleben.«
Linus Volkmann
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