Wollte man einen Begriff finden, der die Arbeiten von Alexander Karner charakterisiert, drängt sich wohl "Materialität" auf. Nicht die diskrete Form oder das malerische Element, auch nicht der Raumbezug sticht ins Auge des Betrachters, sondern die außergewöhnlichen Materialien, die verwendet werden. In gegenständlichem Katalog werden einerseits die neoinformellen Werkgruppen Öl/Paraffin auf Metall und Schlüsselakkumulationen weitergeführt; andererseits wird die seit 2003 neu entwickelte Werkgruppe der Graphischen Frottagen erstmals dokumentiert und beschrieben.
Elisabeth Voggeneder
Bildende Kunst der Gegenwart Karner, Alexander