Seit den sechziger Jahren leistet Digne Meller Marcovicz fotografische Detektivarbeit. Ihr "optisches Unterbewußtsein", wie Walter Benjamin das nannte, wußte, wann und wem die Stunde schlägt. Die Fotografie zeigt uns die Welt, wie wir sie niemals sehen. Der Blick des Fotografen für den Ausschnitt, für die Szene ist eine einmalige Indiskretion und immer vergangene Realität. Aus der Hommage an diejenigen, die ihre "Spuren im Sande der Zeit" hinterließen, entsteht so ein faszinierendes Portrait der Vergänglichkeit.
Digne Meller Marcovicz
geb. 1934 in Berlin, Fotografin, Filmemacherin, Journalistin und Buchautorin; Studium der Fotografie in München; seit 1961 Fotografin und Journalistin für deutsche Presseorgane und Verlage; lebte und arbeitete zwischen 1987 und 2002 in Italien; ab 2002 wieder in Berlin
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