Gusti heit bist a wengal späta drãn oils wia sunst.
D’ Schuil håt so lãng dauat, nåchsitzn håbts miaßn?
Wiad scho sein Grund g’håbt håm! So, so, åbg’hunst
håt eich da Lehra. Uns håbms glei zogn bei de Siaßn!
Wãnn ma net g’foilgt håbm håt des Rohrstabal bissn.
Daham wår ka Lerna und ums Schuilgeh håt si neamd g’rissn.
Da Våtta håts hintãng’stöllt, wãnn d’ Årbeit ãng’stãndn.
Vo de Biachl, håt a g’mant, kãnn kana åwabeißn.
D’ Hauarei håt Kinda braucht, a vo de Vawãndt’n.
In da Schuil faulenzn und ’s Gwãnd unnetich z’reißn
wår sei stehande Red. D’ Schuil stühlt dem Herrgott den Tåg.
Des Lerna, håt a oft g’sågt, warat ka rechtschåffane Plåg.
In da Bibl haßts schwitzat soillst da dei Brot vadiena,
ka Woart vom Schuilgeh. Mia wårn a net g’stråft
mitn Dahambleim. Im Weingårtn wirst eha des Lebn inna.
Des bissl Schreiben und Lesn håb i gråd no daschåfft
Gustl Mayer
Mundartlyrik Niederösterreichisch Gedicht