Die EU-Kohäsionspolitik fördert seit langem den Austausch und die Zusammenarbeit von Regionen aus
unterschiedlichen Mitgliedstaaten durch gemeinsame Programme und Netzwerke. In der derzeit laufenden
Strukturfondsperiode 2007–2013 wurde die frühere Gemeinschaftsinitiative INTERREG – neben den Zielen
„Konvergenz“ und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ – als eigenes Ziel „Europäische
Territoriale Zusammenarbeit/ETZ“ ausgewiesen und somit aufgewertet.
Vor dem Hintergrund, dass sich Österreich seit 15 Jahren intensiv und mit Erfolg an Programmen der EUInitiative
INTERREG/ETZ beteiligt, wurde im Rahmen der ÖROK beschlossen, in Ergänzung der ÖROKSchriftenreihe
180 „EU-Kohäsionspolitik in Österreich 1995–2007“ die bisherigen österreichischen
Erfahrungen und den Nutzen der Beteiligung an der „Territorialen Zusammenarbeit“ zu beleuchten. Der
Zeitpunkt erschien für eine solche „Zwischenbilanz“ insbesondere auch vor dem Hintergrund gut geeignet, als
dass mögliche Empfehlungen in die europäische Diskussion um die Neugestaltung des Ziels ETZ für den
Zeitraum nach 2013 eingespielt werden können.
Die nun vorliegende Publikation beinhaltet einen Überblick über das Gesamtprojekt und generiert – aufbauend
auf einer Rückschau bzw. Bilanz auf 15 Jahre INTERREG/ETZ in Österreich – einen Ausblick auf das Ziel ETZ
2014+ sowie entsprechende Handlungsempfehlungen. Das letzte Kapitel umfasst zwei Impulspapiere zu den für
die Zukunft der „Europäischen Territorialen Kooperation“ relevanten „horizontalen“ Bereichen „Europäische
Ebene“ und „Regionale Kooperationsstrukturen und programmübergreifende Zusammenarbeit“. Mit der vorliegenden
Veröffentlichung sollen die Projektergebnisse auch der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Bestellungen direkt bei der Österreichischen Raumordnungskonferenz (http://www.oerok.gv.at)
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