Erreichbarkeitsverhältnisse in Österreich 2005

Erreichbarkeitsverhältnisse in Österreich 2005

von

Modellrechnungen für den ÖPNRV und den MIV

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Beschreibung

Die Erreichbarkeit von überregionalen und regionalen Zentren ist ein wesentliches Maß für die Versorgungsqualität der Bevölkerung mit öffentlichen Einrichtungen sowie deren Teilnahmemöglichkeiten an Bildungs- und Qualifizierungsangeboten und am regionalen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig können Analysen zur Erreichbarkeit – im Vergleich von öffentlichem Personennah- und Regionalverkehr (ÖPNRV) und motorisiertem Individualverkehr – auch Aufschluss geben über die Versorgungsqualität der Bevölkerung mit Verkehrsinfrastruktur. Ausgehend von der Bedeutung solcher Analysen für die Raum- und Verkehrsplanung wurden bereits in den 1980er-Jahren im Rahmen der ÖROK Untersuchungen zum Thema „Erreichbarkeitsverhältnisse in Österreich“ (ÖROK-Schriftenreihe Nr. 75, Wien 1989) durchgeführt und im Jahr 2000 auf Basis von Daten aus 1997/98 aktualisiert (ÖROK-Schriftenreihe Nr. 155, Wien 2000). Mit der vorliegenden Studie wurden den Modellrechnungen nunmehr aktuelle Datengrundlagen aus 2005 zugrunde gelegt. Als neues Medium wird für die Zurverfügungstellung von Detailinformationen der „ÖROK-Atlas online“ genutzt: Ausgewählte Karten aus der Studie wurden integriert und sind unter www.oerok-atlas.at abrufbar. Zu unterstreichen ist in Bezug auf die Aussagekraft der Studie, dass als Maß für die Versorgungsqualität jener Anteil der Bevölkerung ermittelt wird, der innerhalb eines definierten zumutbaren Zeitraums das nächstgelegene regionale oder überregionale Zentrum im werktäglichen Verkehr erreichen kann. Als überregionale Zentren sind alle Landeshauptstädte sowie zusätzlich Villach, Krems, Wiener Neustadt, Wels, Steyr, Leoben, Feldkirch und Dornbirn definiert, überregionale grenznahe Zentren im Ausland (bspw. Passau, Bratislava, etc.) werden berücksichtigt. Als regionale Zentren werden im Wesentlichen die Bezirkshauptstädte herangezogen. Als „zumutbarer“ Reisezeitaufwand für regionale Zentren (ZO3) wurde ein Schwellenwert von 30 Minuten, für überregionale Zentren (ZO5) einer von 50 Minuten definiert. Im ÖPNRV muss zudem eine Verbindung innerhalb definierter Zeitintervalle gegeben sein (Früh- und Abendverkehr). Ausgeblendet bleiben muss aufgrund von technischen Restriktionen und fehlenden Datengrundlagen u.a. die Frage der tatsächlichen Inanspruchnahme der Verkehrsmittel (Modal Split). Die Ergebnisse der vorliegenden Studie können trotz der angeführten Einschränkungen eine Grundlage für weitere Überlegungen, z.B. zur Angebotsgestaltung im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr, bieten. Die entsprechenden Rückschlüsse hierfür sind von den ÖROK-Partnern auf Seiten des Bundes und der Länder zu ziehen.
Bestellungen direkt bei der Österreichischen Raumordnungskonferenz (http://www.oerok.gv.at)

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Themen in »Erreichbarkeitsverhältnisse in Österreich 2005«

Einzugsbereich Erreichbarkeit Erreichbarkeitsverhältnisse MIV Modellrechnungen Raumordnung Raumordnungskonferenz ÖPNRV ÖROK Österreich

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Details

ISBN: 9783851860887
Verlag: Österreichische Raumordnungskonferenz
Erscheinung: 2007

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