Dennis Cooper, von den einen als literarisches Genie in der Nachfolge Célines oder Ge-nets gefeiert, während andere öffentlich das Verbot seiner Bücher fordern, berührt auch diesmal die Grenze des Sagbaren. Seine zehn Stories – entstanden zwischen 1980 und 1990 – bewegen sich scheinbar jenseits jeder Moral. Sie sind Imaginationen des Verbote-nen, die dem Leser eine neue Sicht auf seine Alpträume eröffnen. Mit ihrer kalten, schmerzhaft genauen Sprache umkreisen sie Coopers zentrales Thema: die Obsession des Tötens auf der Suche nach dem Geheimnis des Lebens.
Dennis Cooper
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