Deuber-Mankowsky Conatus und Lebensnot

Conatus und Lebensnot

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Schlüsselbegriffe der Medienanthropologie

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Beschreibung

Als bewegende Bedingungen des Lebens stehen Conatus und Lebensnot im Zentrum aktueller medienanthropologischer Diskussionen über das Verhältnis von Leben und Medien. Spinoza definierte Conatus als Prinzip, nach dem das Wesen jedes Dings darin besteht, »in seinem Sein zu verharren«. Er begründete mit diesem Prinzip eine Denktradition, in der Leben und Materie, Rationalität und Vermögen koinzidieren. Der Begriff der Lebensnot dagegen entstammt Diskursen der Physiologie, der Medizin, der Urteilsphilosophie und schließlich der Psychoanalyse, die auf verschiedene Weise körperliche Bedingungen und Notwendigkeiten mit der Angewiesenheit auf das Andere und die Anderen verschränken. Conatus und Lebensnot erlauben in besonderer Weise zu situieren, warum und wie sich das Fragen nach dem Menschlichsein in Diskursen über Medientechnik immer wieder aktualisiert und dabei zugleich verändert.

Autor*in

Astrid Deuber-Mankowsky

Themen in »Conatus und Lebensnot«

Kulturwissenschaft Kunst Philosophie

Stimmen zu »Conatus und Lebensnot«

Details

ISBN: 9783851328691
Verlag: Turia + Kant
Erscheinung: 01.11.2017

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