Die Paulus-Debatte der letzten Jahre besteht wohl vor allem aus einem fortgesetzten Dialog einiger bekannter Protagonisten: In der thematischen Nachfolge von Taubes, der sich mit der politischen Relevanz des theologisch argumentierenden Paulus auseinandersetzte, wurde dieser Dialog von Badiou wieder aufgenommen und von Agamben, Žižek und anderen fortgesetzt.
Der im Grunde sehr naheliegende Einsatz zu einer anderen Paulus-Debatte fehlt gleichwohl: Es gibt bisher keine genuin existenzialistische Perspektive, unter welcher Paulus in Sicht genommen werden kann. Dieses Buch nimmt diese Herausforderung an.
Rainer E. Zimmermann
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