Soziale Netzwerke wie Facebook haben eine erhebliche Relevanz f�r den gesellschaftlichen Kommunikationsprozess. Dort nehmen sie Schl�sselpositionen ein, die es ihnen erm�glichen, die Kommunikation gezielt zu steuern und zu manipulieren. Die hieraus resultierende Meinungsmacht der Netzwerkbetreiber geht mit gro�en Risiken f�r den freien und pluralen Meinungs- und Willensbildungsprozess einher. Unter Zuhilfenahme kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse liefert die Arbeit eine juristische Begr�ndung f�r die Annahme dieser Meinungsmacht sozialer Netzwerke. Ausgehend von diesem Befund belegt sie eindr�cklich, dass es notwendig und � technisch wie juristisch � m�glich ist, den kommunikativen Einfluss sozialer Netzwerke durch staatliche Regulierung wirksam zu begrenzen. Der Autor setzt sich seit langem mit den kommunikativen Vermachtungen im Online-Bereich auseinander. Als Rechtsanwalt liegt sein T�tigkeitsschwerpunkt ebenfalls im Bereich des Medien- und Internetrechts.
Jens-Ullrich Pille
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