Das Werk stellt f�r die Frage nach der Wahl des ordentlichen oder schiedsgerichtlichen Rechtsweges die Schutzbed�rftigkeit der Sportler im Verh�ltnis zu ihren Sportverb�nden heraus und hebt nach einer kritischen Analyse der Organisationsstruktur des TAS sowie des DSS die Reformbed�rftigkeit des TAS hervor. Ein Sportler muss sich nicht umfassend der Schiedsgerichtsbarkeit unterwerfen, selbst wenn die Unterwerfung zur Bedingung der verbandsm��ig organisierten Sportaus�bung gemacht wird. Dies gew�hrleisten in der Schweiz und in Deutschland zivilrechtliche Schutznormen, �ber die der Justizgew�hrungsanspruch seinen verfassungsrechtlich garantierten Stellenwert entfaltet. Zudem m�ssen strenge Ma�st�be f�r die Unabh�ngigkeit institutioneller Sportschiedsgerichte gelten, da eine staatsgerichtliche Kontrolle von Schiedsentscheiden nur unter restriktiven Voraussetzungen stattfindet und die Sportverb�nde ihre Machtstellung i.R.d. privatrechtlichen Ausgestaltung des Verfahrens ausspielen k�nnen.
Axel Brunk
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