Die Arbeit beschftigt sich mit der urheberrechtlichen Bewertung von computergest�tzter Erkennung, wie sie etwa von Musikerkennungsdiensten, Suchdienstanbietern bei R�ckw�rtsbildersuchen und im Rahmen von Augmented Reality eingesetzt wird. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Erkennungsmuster im Einzelfall Vervielf�ltigungen darstellen, die Erkennung selbst aber auch als Eingriff in ein unbenanntes Verwertungsrecht (Innominatfall) zu begreifen ist. Sie leitet au�erdem her, dass Suchdienstanbietern im Internet eine Haftung aufgrund einer schlichten Einwilligung und einer analogen Anwendung der �� 9,10 TMG in bestimmten Grenzen erspart bleibt. In der gesamten Pr�fung wird ausf�hrlich auf das zugrundeliegende Richtlinienrecht eingegangen.
Frederik Leenen
Gewerblicher Rechtsschutz Medienrecht Urheberrecht