Die Arbeit liefert Auslegungsdeterminanten f�r wesentliche Grenzbegriffe des Informationsrechts wie entgeltlich, journalistisch-redaktionell oder pers�nlich-famili�r oder den des Informations- und Kommunikationsdienstes. Diese Merkmale entscheiden in �� 5 TMG, 55 RStV �ber die Pflicht von Telemedienanbietern, ihre Identit�t zu offenbaren. Unter Druck geraten sie durch die zunehmende Aufl�sung von Kommunikationsrollen angesichts des Ph�nomens User-Generated Content. Dessen Urzustand � die Anonymit�t bzw. Pseudonymit�t � genie�t, wie die Studie aufzeigt, grundrechtlichen Schutz. Die mit der digitalen �Impressumspflicht� verfolgten Ziele werden somit Gegenstand eines zun�chst ergebnisoffenen verfassungsrechtlichen Abw�gungsvorgangs. Mit ihrer rechtlichen Analyse stellt die Arbeit eine Grundlage bereit, auf der die von staatlicher wie von Unternehmensseite bereits engagiert gef�hrte Diskussion um anonyme Nutzerbeitr�ge im Internet sinnvoll fortgesetzt werden kann.
Stefan Heilmann
Medienrecht Unterhaltungs- und Medienrecht Urheberrecht / Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht