Andreas Skrziepietz Skrziepietz Dante hatte keinen Rechenschieber

Dante hatte keinen Rechenschieber

von Andreas Skrziepietz

Widerlegung einiger Zahlenspekulationen in der Divina Commedia

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Beschreibung

In seinem Brief an Cangrande sagt Dante ziemlich klar, worum es in der Divina Commedia geht. An keiner Stelle seines Gesamtwerkes hingegen weist er auf versteckte Botschaften in dem Gedicht hin, was aber gerade bei einem Mann mit seiner Persönlichkeitsstruktur zu erwarten wäre, wenn es diese Botschaften gäbe. Veröffentlichungen, die auf solche Botschaften hinweisen wollen, weisen häufig Ungenauigkeiten oder gar Rechenfehler auf, darüber hinaus ist gezeigt worden, daß bei hinreichend langen Texten und einer hinreichenden Anzahl von Faktoren die Wahrscheinlichkeit für “positive” Resultaten groß ist. Schließlich sind die angeblichen Beziehungen zwischen einzelnen Stichwörtern oft alles andere als zwingend. Andererseits läßt sich aufgrund der Einheitlichkeit der Thematik (z.B. Paradiso: Christus, Heilige, Kirche) nahezu immer ein Zusammenhang konstruieren.

Autor*in

Andreas Skrziepietz
Studium der Medizin sowie der deutschen und romanischen Philologie.

Stimmen zu »Dante hatte keinen Rechenschieber«

Details

ISBN: 9783848251971
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinung: 06.12.2012

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