Eine Familie im Sturm der Weltgeschichte: Auf dem Weg zur Gründung eines jüdischen Staates in Texas.
Am 7. Juni 1907 sticht ein Schiff voller russischer Juden in See, nicht nach Jerusalem, wie viele an Bord geträumt haben, sondern nach Texas. Der Mann, der dies organisierte, ist David Jochelmann, der Urgroßvater von Rachel Cockerell. Es ist der Beginn der Galveston-Bewegung, ein in Vergessenheit geratenes Kapitel der Weltgeschichte, als 10.000 Juden im Vorfeld des Ersten Weltkriegs nach Texas flohen.
Auf höchst originelle Weise verwebt Rachel Cockerell Briefe, Tagebücher, Memoiren, Artikel und Interviews zu einem lebendigen Bericht über die, die dabei waren. Sie folgt ihren Protagonisten durch zwei Weltkriege, nach London, New York und Jerusalem – während sich ihre Schicksale mit einigen der denkwürdigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts verflechten.
»Wundervoll!« Zadie Smith
Rachel Cockerell
Rachel Cockerell ist in London geboren und aufgewachsen, als sechstes von sieben Kindern. Melting Point ist ihr erstes Sachbuch. Ihre Recherchen führten sie nach Texas, Ohio, New York, Tel Aviv und Jerusalem.
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»Diese vielstimmige Chronik bereitet einen exemplarischen Fall globaler Migration auf, dessen Aktualität sich aufdrängt.« Ralf Stiftel
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»Mit ihrem Buch ist der Autorin literarisch ein ungewöhnliches Experiment gelungen.« Sigismund von Dobschütz
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»In ambitionierter Montage-Technik lässt das Buch einen ganz anderen möglichen Verlauf der Geschichte des Zionismus aufblitzen.« Kai Sina
Kai Sina ()
»ein lebendige[r], tatsächlich höchst lesenswerte[r] Bericht über ein in Vergessenheit
geratenes Kapitel der Weltgeschichte« Matthias Eichardt
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»ein herausragender Beitrag zur Migrationsgeschichte. Nach der Lektüre ist man weit gereist, hat viel erlebt – und versteht die Welt ein wenig besser.« Sieglinde Geisel
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»eine hochinteressante Familiengeschichte« Marius Müller
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»Eine überaus lesenswerte Trouvaille ist das, ein Lesebuch der Zukunft und der Hoffnung, der Idee des Zionismus, von Utopie, Leben, Flüchtigkeit und Fragilität.« Alexander Kluy
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»in dem Buch, das empathisch und neugierig-forschend eine wenig bekannte Episode der modernen jüdischen Geschichte an die Oberfläche bringt.« Till Schmidt
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