In Saigon bietet sich Daniel eine Möglichkeit, aus seiner nichtssagenden Existenz zu entfliehen. Doch was darauf folgt, übertrifft den bizarrsten Drogenrausch.
Der ziellos herumtreibende Daniel gerät in Saigon in eine Bande Gestrandeter, die, wie er auch, in der Stadt hängengeblieben sind. Jeder einzelne flieht vor etwas oder jagt hinter etwas her. Einen Moment der Ruhe finden sie nur in der Bar eines Iren, die von allen das „Schwarze Loch“ genannt wird. Ein schmutziger Kessel, in dem Hoffen, Träumen und Begehren vor sich hinbrodeln.
Saigon bleibt, wie das Leben selbst, für Daniel ein Mysterium. Eines, in dem für ihn eine Vision zur Wirklichkeit wird. Bis Wahres nicht mehr von Unwahrem zu trennen ist. Die Begegnung mit der undurchsichtigen Diplomatentochter Lucy fegt ihn endgültig aus der Bahn.
Unter der ruppigen Oberfläche geht es um ein Leben am Rande der Bedeutungslosigkeit und den Versuch, daraus zu entkommen. Jede Figur probiert es auf ihre Weise, aggressiv, lüstern oder selbstmörderisch. Für Daniel führt dieser Weg an die äußere Kante des Vorstellbaren und schließlich darüber hinaus.
Daniel Dekkard
Meine Hobbies sind Reisen und Fotografieren, beides amateurhaft. Bücher, die mich am stärksten beeinflußt haben: Das Herz der Finsternis von Joseph Conrad Der Schaum der Tage von Boris Vian Die schrecklichen Kinder von Jean Cocteau Absoluter Lieblingsautor: Graham Greene
Verschwörung Humor Angst Obsession Asien Liebe