Auf überaus humorvolle Art und Weise geschildert, erfahren wir, wie mit ein wenig Grips und Verstellungstalent aus einem ohnehin nicht wesentlich zu therapierenden "Krankheitsbild" (?) eine ergötzlich-geheime Freizeitbeschäftigung erwachsen kann.
Nach anfänglicher Zwiespältigkeit und einer langen Reihe fehlgeschlagener Therapieversuche hat sich Ria mit ihrer übersteigerten Libido ganz passabel arrangiert. Mit sicherem Gespür für die männliche "Leidensverwandtschaft" versteht sie es bald trefflich, eventuelle "Besorgungsengpässe" in erträglichen Grenzen zu halten. Wenig bis gar nichts hält sie von SM, Bondage und all dem ganzen Fetisch-Kram. Nicht ein einziges Sex-Spielzeug befindet sich in ihrem Besitz. Umso mehr reizt sie die bunte Vielfalt in Wesen und Gestalt bei ihren leibhaftigen Sex-Spielgefährten. Vom sanftmütigen Schönling bis hin zum hässlichen Faun – Ria liebt sie alle – irgendwie.
Ria Bauer
Unerkannt lebt "Ria Bauer" tagsüber im Körper einer biederen Amtsrätin. Des Nachts indes verwandelt sie sich in ein unersättliches, Männer verschlingendes Raubtier. Aus nachvollziehbaren Gründen lässt sie uns lediglich an der - ohnehin viel interessanteren - letztgenannten Seite ihrer Persönlichkeit teilhaben.
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