Vorliegender Band ist der zweite unserer Trilogie von «Alltagsgeschichten aus der DDR» von Helmut H. Schulz. Felix Morak ist 1979 und Meschkas Enkel 1974, erstmals erschienen; beide im Hinstorff Verlag, Rostock
"Felix Morak": Die Begegnung mit dieser Frau, die er nur aus Briefen kannte, war so verlaufen, wie Felix Morak sich das vorgestellt hatte:Ihre Wohnung, sie selbst, alles in Ordnung.Was hatte er eigentlich gesucht? Zuneigung oder Versorgung? Man sorgte ja für ihn; dass er sich einsam gefühlt hatte, stimmte nicht. War er wirklich bereit, eine junge Frau in sein Leben einzubauen?
"Meschkas Enkel", eine anrührende Geschichte, berichtet von der Erfahrung des Großvaters, Meschka, dass der achtjährige Christian besser bei ihm aufwachsen wird, als bei der Tochter, die Lehrerin ist, aber keine Liebe aufbringt. Die Erzählung wurde 1981 verfilmt.
Helmut H. Schulz
Helmut H. Schulz, Jahrgang 1931, arbeitete nach dem Besuch der Oberschule im grafischen Gewerbe. Von Mitte der 1950er Jahre an publizierte er zahlreiche Aufsätze und Kurzprosa in Zeitschriften und Zeitungen der literarischen Szene in der DDR. Seit 1962 war er redaktioneller Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften und Zeitungen, darunter die Junge Kunst, Das Magazin und das Forum. Von 1968 bis 1970 wirkte Schulz als Feature-Dramaturg im Rundfunk der DDR; von 1970 bis 1974 arbeitete er als Redakti