Ich habe die Welt inspiriert. Während ich das Buch geschrieben habe. Mit ungezählten Kommentaren auf Spiegel online, Der Freitag, SZ und Zeit. Ich hoffe, es war nicht umsonst. Für mehr Frieden im Alltag. Und damit in der Welt.
Fünfzehn Monate und einen Tag habe ich an diesem Buch gesessen. Über meine Eltern geschrieben, meine bereits verstorbenen Geschwister, meinen noch lebenden älteren Bruder, inzwischen Hilfserstgeborener, meine ehemalige Ehefrau, wahnhafte Suprareiche, geheimste Geheimdienste, geistesarme Banker, globale Renditelenker, gottlose Religionsträger, intellektuelle Meinungsmacher, Fotzenfrauen und Männerfotzen. Über Automobile, moderne Mehrphasen-Stähle mit hohen Zugfestigkeiten bei guter Umformbarkeit, Mordor bei Duisburg, die Cote d'Azur und meinem Traum: eine zweistrahlige Embrear Phenom 100 für sechs Reisende, fester Klotür und mit Single Pilot Zulassung. Weil ich eigentlich immer nur ein einfacher Pilot werden wollte, meine Augen aber nicht. Über Coldplay, deren Song "Fix You" mich durch meine dreieinhalbjährige Krise getragen hat genauso wie über "Sweet bitter Symphonie" von The Verve. Über Prof. Dr. Vollfotze, einen Betrüger, den ich während meiner manischen Erkrankung kennengelernt habe und aufgrund diesem ich inzwischen insolvent bin. Über meinen Gitarrengott Mark Knopfler von den Dire Straits. Über Prince, der, wenn es Reinkarnation geben sollte, für mich der wiedergeborene Mozart ist. Und über die viel zu wenigen gesellschaftlich verstandenen Mensch gebliebenen: den bedingungslosen Jesus, den weisen Marc Aurel, den sehenden Claude Monet, den kleinen großen Mahatma Gandhi, den großen großen Nelson Mandela. Und, vollkommen unbekannt, über meinen Exhund, der seit neunzehn Monaten bei mir haart. Ein Rüde.
null J.C.
Alles, was man über mich wissen muss, steht in meiner gesellschaftskritischen Autobiografie. Mehr gibt es nicht zu sagen.
gesellschaftskritische Autobiografie J.C. die Welt am nächsten Morgen Alles Fotze