Johanna, 26, angeblich zu groß, zu dünn und vermeintlich unattraktiv reist für ein Jahr nach Lissabon, um die Sprache zu lernen. Die wild-romantische Begegnung mit Pedro, einem blinden, aber charismatischen Portugiesen verändert ihr Leben.
Liebe in schicksalhaftem Dreieck. Die Erzählerin Johanna, 26, angeblich viel zu groß gewachsen, viel zu dünn und vermeintlich unattraktiv reist für ein Jahr nach Lissabon, um die portugiesische Sprache zu erlernen. Sie jobbt im gläsernen Café an einem der schönsten Plätze der Stadt. Dort trifft sie neben einer vom Leben düster gezeichneten Chefin auch einen von energischer Lebensenergie geprägten Stammgast. Seine Name ist Senhor Pedro. Der ist allerdings blind, deutlich älter und auffallend kleiner als Johanna. Trotzdem geraten die beiden in eine berauschende Liebe, die sich mit den vielen Schönheiten dieses Landes und dieser Stadt vermischt.
Pedro entführt sie auf den Landsitz eines abwesenden Freundes.
„Auch hier wieder diese Schmetterlinge. Märchenhaft. Zart und zerbrechlich. Dutzende davon.“
Dort erleben sie in einem exotischen Ambiente, das einer paradiesischen Fata Morgana gleicht, ihre erste körperliche Vereinigung. Johanna zögert nicht, ihrem Geliebten die "Spinne" zu zeigen, eine Liebesstellung aus dem indischen Kamasutra, die sie besonders schätzt. Derweil wird Johann, Johannas zukünftiger Ehemann in Deutschland zunehmend misstrauisch. Johanna behält jedoch die Nerven und genießt ihre neue Liebe in vollen Zügen. Dann kommt es jedoch zu einem tragischen Ereignis im gläsernen Café, das alles verändert. Obendrein kündigt Johann aus Deutschland kündigt seinen baldigen Besuch an. In einem rasanten Showdown klären sich die Beziehungen auf dramatische Weise. Jedenfalls vorläufig. Erotisch, romantisch, aufregend, schön.
Maria Bocca