Dieser historische Roman schildert vor dem Hintergrund der Sachsenkriege die Geschichte zweier Brüder, die durch eine Intrige dem alten Sippengesetz der Blutrache unterworfen werden.
Sachsen im Jahre 772: Seit vielen Jahren sind die altgläubigen Sachsen dem mächtigen Frankenkönig Karl ein Dorn im Auge und er plant, die unberechenbaren und widerspenstigen Heiden zum Christentum zu bekehren, um sie endgültig in sein Reich einzugliedern.
Die Sippe von Theodard, freie Sachsen, nimmt einen fremden Jungen auf, den sie in den Wäldern vor einem gewaltsamen Tod bewahrte. Doch nicht alle Sippenmitglieder sind damit einverstanden. Sind seine Augen nicht schwarz wie Kohlen? Kann er nicht in der Dunkelheit sehen? Und warum
spricht er nicht?
Als sich die junge Sarhild für den Fremden zu interessieren beginnt, kommt es zur Katastrophe, die die ganze Sippe in ihren Grundfesten erschüttern wird. Währenddessen bahnt sich ein Krieg gegen die Franken an.
Michael Blasius
Michael Blasius, 1973 in Münster geboren, lebt heute in Bonn. Er studierte Sozialwissenschaften und ist im Bereich der Behindertenhilfe tätig. Seine ersten Erzählungen publizierte er 1996 in der Literaturzeitschrift Stadtindianer. Seitdem diverse Veröffentlichungen, die letzten, Münzrecht (2010) und Tauschgeschäft (2011), erschienen beide in "500 Gramm, Journal für Literatur und Graphik". Er ist Mitglied der Bonner Autorengruppe Die Binse.
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