2984: Tausend Jahre später machen sich Großkonzerne und Eliten zu den Herrschern über Geburt, Leben und Tod. Mit neuen Geburten und genetischer Produktbindung möchte ein wahnsinniger Konzernmanager die Umsätze anschieben.
2984: Eintausend Jahre später überwachen Großkonzerne den Genpool der Menschen, ihre Wiedergeburt, und Lebensverlängerung gibt es nur über Bonuspunkte. Doch es herrscht Konsummüdigkeit. In der größten Weltwirtschaftskrise züchten Allsa Unternehmer mit einem Gen Cocktail den Supermanager Castello heran, der jedoch entgleist und sich selbst zum Machtherrscher des Universums machen möchte.
Sein Erfolgskonzept liegt in einem Geheimprojekt namens Multirecon Plus. Dafür verschwinden 100 Top Clone Designer auf mysteriöse Weise. Clark, ein Aussteiger aus der Elite, möchte ausgerechnet einen dieser 100 verschwundenen Designer für ein neues Geschäft zum Partner machen und beginnt, ihn im Weltraum zu suchen. Er findet von Mel lediglich sein Gehirn vor, das in einem Vehikel überlebt. Multirecon Plus fehlt ein entscheidender Designer. Es ist Mels Tochter Sarah, die er versteckt hält. Sie hat das Königswissen zu dem Projekt und ist ausgestiegen.
Theodor Symon beschreibt in seinem Debüt Roman beängstigend nachvollziehbar den Kontrollwahn machtgieriger Geschäftemacher, wenn ihnen die technischen Möglichkeiten der Zukunft in die Hand gegeben werden. Mit teils skurrilen und witzigen Einlagen in einer rapiden Handlung lässt dieser Roman nicht nur nachdenklich werden, sondern auch schmunzeln. 2984 – Clone Designer ist ein Thriller. Die Figuren stehen im Hintergrund, eine actionreiche, bewegte Handlung im Vordergrund.
Theodor Symon