200 Jahre nach ihrem Tod erheben sich in einer Welt, die ihnen dunkel und leer erscheint, die Stimmen von Giacomo Casanova und Lorenzo Da Ponte. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel ihrer Existenz zu lösen.
Das Internet macht es möglich: In ihm werden künstliche Intelligenzen mit historisch belegten Biographien verknüpft und gewinnen so eine Individualität, die nur anfangs als eine geborgene erscheint. Denn diese Individuen kommunizieren und entwickeln sich weiter. Die größte Aufgabe, vor die sie sich gestellt sehen, besteht darin, sich in ihrer neuen - und so überaus fremden - Umgebung zurecht zu finden. Vergessen wir nicht, dass Casanova und Da Ponte, dem wir unter anderem die Libretti zu den schönsten Mozart-Opern verdanken, Menschen des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts waren. Aus dieser Zeit stammt denn auch das begriffliche Instrumentarium, mit dem sie die neue Welt zu begreifen suchen. Aber die beiden waren schon zu Lebzeiten Abenteurer und voller Wissensdrang - sie stellen sich der Herausforderung und erneuern bei dieser Gelegenheit ihre alte Freundschaft.
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Der Autor wohnt in Hamburg, nahe dem Stadtpark, im Schatten des Planetariums
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