„You can write when the baby is asleep“ is just one of the well-intentioned pieces of advice that mothers* in science often hear. This book focuses on why it is usually not that easy and which obstacles mothers* who work in science encounter beyond the baby and toddler phase. Wiebke Vogelaar identifies central challenges of reconciling care work and science and places them in the context of maternity research and the experiences from her own coachings. Based on this, she develops real-life action options that mothers* can use to (re)understand themselves and write more effectively.
Wiebke Vogelaar
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Ich habe in meinem Regal etwa 50 Bücher zu allen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens. Kein einziges Buch kommt auch nur annähernd an die wundervolle Art, die Herzenswärme, den Realismus und die Kompetenz dieses Ratgebers heran.
Dr. H. Asseburg, LinkedIn, 14. Juli 2026
Wissenschaft ist ein 24-Stunden-Job – Mutterschaft auch: Wiebke Vogelaar bringt die beiden voneinander getrennt existierenden Schuldgefühle, nicht genug zu tun, mit dem Begriff „Academic Mom Guilt“ zusammen und entlastet sogleich, mit zahlreichen Strategien. Gründlich aufgeräumt wird mit dem Mythos, Konzentration wäre nach längeren Pausen, neben zusätzlichen Belastungen etc. mit einem Fingerschnips abrufbar: Ein wesentlicher Aspekt dieses Buches ist das Konzentrationsrückbildungstraining – das sprechende Bild der Schwangerschaftsrückbildung verdeutlicht, wie Konzentrationsvermögen mühsam und mit Übung wiederhergestellt wird. Mit Deep Work wird hierfür ein Leitfaden an die Hand gegeben: tief konzentriertes Arbeiten in klar abgegrenzten Zeitfenstern – und wie Frau dort hinkommt, nach ihren Möglichkeiten, selbst in kleinsten Schritten.
Exposé 1-2 2025, August 2025
Zusammengefasst identifiziert die Autorin Vogelaar zentrale Herausforderungen der Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Wissenschaft und ordnet sie in den Kontext der Muttertätsforschung und den Erfahrungen aus ihren Schreibcoachings ein. Sie entwickelt daraus Handlungsmöglichkeiten, durch die Mütter sich selbst verstehen und gestärkt schreiben können. Das Buch richtet sich in erster Linie an Mütter in der Wissenschaft, die Schwierigkeiten haben, ihre akademische Arbeit mit ihren Betreuungspflichten in Einklang zu bringen. Es ist jedoch auch für alle interessant, die sich für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie interessieren. Zusätzlich bietet das Buch kostenloses Zusatzmaterial zum Download auf der Verlagswebsite.
Antje Mätzold, Deutscher Akademikerinnenbund e.V., April 2025
Kein anderes Ratgeberbuch nimmt die wissenschaftlich arbeitende und schreibende Mutter besser in den Blick und reflektiert die Besonderheiten des gleichzeitig Wissenschaftlerin- und Mutter-Seins. Die angebotenen Strategien lassen sich zwar ähnlich auch anderswo finden (sind hier aber sehr übersichtlich präsentiert); nur bei Vogelaar zu finden sind allerdings die spezielle Ansprache, die wissenschaftlichen Hintergründe zum Mutter-Werden und -Sein und das erfahrungsbasierte Verständnis für diese spezifische Zielgruppe.
David Kreitz, socialnet, 11,03.2025
Ein Must-Read für alle (werdenden) Mütter in der Wissenschaft sowie für Personen, die diese achtsam und effektiv darin unterstützen wollen, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Katrin B. Klingsieck, Forschung&Lehre, 1-2025
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