Die phänomenologische Diversität diabolischer Protagonisten und die diskursive Fülle ihrer Gestaltungsmöglichkeiten in der Literatur und anderen Künsten machen deutlich, dass Teufel und Form aufs Engste miteinander verwoben und mithin aufeinander bezogen sind. Die mehrheitlich romanistischen Beiträge des Sammelbandes analysieren exemplarische figürliche Manifestationen des Teuflischen und deren teuflische Gattungsausprägungen erstmals auf systematische Weise. Dabei steht die Formenvielfalt in diachroner Sicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart und in medialer Perspektive in narrativen, reflexiven, dramatisch-darstellerischen und lyrisch-poetischen Textzeugnissen im Fokus.
Anna Isabell Wörsdörfer
Alberola Alberto Anna Berneiser Calvo Closson David diaboli Dickhaut Dietmar Florian Folke Formen Gernert Gold