Sprache wirkt sich auf das Denken und Handeln aus und transportiert Rollenbilder.
Der Band erläutert die vielfältigen Ursachen von Geschlechterstereotypen und zeigt Möglichkeiten auf, im Alltag, in verschiedenen Lehr- und Lernsituationen oder bei der Beurteilung von Kindern gendersensibel zu agieren, um aktiv Chancengleichheit für alle Kinder herzustellen. Der Fokus liegt dabei auf dem Einfluss der Sprache: Sie behandelt die Geschlechter nicht gleich, sondern vermittelt und zementiert Geschlechterstereotype. Unser Sprachgebrauch beeinflusst unser Denken, unsere Wahrnehmung und damit unser Handeln. Lehrkräfte und Betreuungspersonen finden in diesem Band Anregungen, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden und in Kita, Schule oder Universität einen gendersensiblen Umgang miteinander zu praktizieren.
Hilke Elsen
Prof. Dr. Hilke Elsen ist Professorin an der LMU München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Sprachvarietäten, Neologismen/Lexikologie, Wortbildung sowie Genderlinguistik.
Feminismus Feministische Linguistik Geschlechterforschung Gender-Studien Queer Studies Geschlechtersensibilität Geschlechtergerechtigkeit Feministische Sprachkritik Geschlechterstereotype sprachliche Asymmetrien Genus und Sexus Biologie Neurologie gendersensibler Unterricht Schule
Aus: socialnet – Gudrun Ehlert – 22.04.2021
[…] Fazit: Die Veröffentlichung leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Auseinandersetzung um geschlechtergerechte Sprache. Durch die Aufbereitung von Studien, der Bündelung von Ergebnissen und Erklärungen, durch die zahlreichen Hinweise und Anregungen bietet das Lehrbuch für die Arbeit in Kindertagesstätten und Schulen, für die Fort- und Weiterbildung sowie die Hochschullehre eine sehr gute Arbeitsgrundlage.
Aus: bibliomaniacs – Mai 2020
[…] Das Werk dient als Orientierung und fördert den konstruktiven Austausch