Thomas Bernhard Bernhard Städtebeschimpfungen

Städtebeschimpfungen

von Thomas Bernhard

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Beschreibung

„In Trier ist die Intelligenz nicht zuhause ...”

„Bremen verabscheute ich vom ersten Moment an, es ist eine kleinbürgerliche, unzumutbar sterile Stadt ...“ „Gibt es denn in Augsburg überhaupt einen Arzt / einen Rheumaspezialisten / in diesem muffigen verabscheuungswürdigen Nest / In dieser Lechkloake?“ ...

Ohne Zweifel: Thomas Bernhard war nicht nur ein großartiger Schriftsteller, er war auch ein großartiger Städtebeschimpfer. Eine Kunst, die er mit Leidenschaft und Verve pflegte: Da wurden Berlin genauso die Leviten gelesen wie Wien, er wetterte über Bremen genauso wie über Bad Gastein. Immer sprachlich brilliant und dem Hörer insgeheim aus dem Herzen sprechend.

Ausgezeichnet mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2018.

Gelesen von Peter Simonischek und Michael König.

(3 CDs, Laufzeit: 3h 8)
„In Trier ist die Intelligenz nicht zuhause ...“
Wer, wenn nicht Thomas Bernhard, könnte die hohe Kunst der Städtebeschimpfung perfektionieren?
Peter Simonischek und Michael König liefern sich als Thomas Bernhard bzw. Städtevertreter und Journalisten schönste Wortgefechte
Zur Buchausgabe bei Suhrkamp TB
Ausgezeichnet mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2018

Autor*in

Thomas Bernhard
Thomas Bernhard wurde 1931 als unehelicher Sohn einer Haushaltsgehilfin und eines Tischlergesellen in Heerlen/Holland geboren. Er wuchs - zunächst bei den Großeltern - in Österreich auf, machte eine Kaufmannslehre in einem Lebensmittelgeschäft und nahm Musik- und Gesangsunterricht. 1949 erkrankt Bernhard an einer schweren Rippenfellentzündung. Während seiner monatelangen Krankenhaus- und Sanatoriumsaufenthalte begann Thomas Bernhard intensiv zu lesen und zu schreiben. 1950 erscheinen in Zeitungen erste Prosa-Texte Bernhards. Auf Vermittlung Carl Zuckmayers wird er zunächst Journalist und Gerichtsreporter und veröffentlicht erste Lyrikbände. Sein erster Roman "Frost" wird 1963 im Insel-Verlag veröffentlicht. Es folgen weitere Werke des Autors wie z.B. "Verstörung" (1966), "Das Kalkwerk" (1970), "Gehen" (1971), "Korrektur" (1975), "Der Stimmenimitator" (1978) u.v.a. An den Spätfolgen seiner Lungenerkrankung stirbt Thomas Bernhard 1989 in Gmunden.

Themen in »Städtebeschimpfungen«

österreichische literatur reisen berühmte schauspieler wiener burgtheater wien heldenplatz lesung hörbuch jahrespreis der deutschen schallplattenkritik 2018

Stimmen zu »Städtebeschimpfungen«

»Wenn Bernhard wortmächtig seine Steine wirft, kann das Klirren der Scheiben nirgendwo schöner klingen als in Simonischeks Interpretation.«
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»Zusammen bilden Simonischek und König ein fulminantes Bernhard-Duett während dieser dreistündigen Städtevernichtungsorgie.«
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»Den virtuosen Übertreibungskünstler, der uns hier präsentiert wird, muss man hören.«
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Details

ISBN: 9783844526899
Verlag: Der Hörverlag
Erscheinung: 12.03.2018

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