AM ENDE DES ERSTEN WELTKRIEGS, ... am Anfang einer deutschen Revolution
Es sind die ersten Novembertage des Jahres 1918, der Kaiser ist nach Holland geflüchtet, der Krieg für Deutschland verloren. In einem elsässischen Städtchen warten Soldaten und Zivilisten gebannt auf Neuigkeiten. Sie hören die Kunde einer Revolution, ausgehend von Matrosen in Kiel und von dort weitergetragen in das ganze deutsche Reich. Wir begleiten unter anderen den verwundeten Oberleutnant Becker auf der Suche nach neuen Werten und dürfen miterleben, wie die tief gespaltene Bevölkerung sich auf die Besatzung durch französische Truppen vorbereitet.
Mit über 50 Sprechern sowie Originaltönen der Zeit.
Ein virtuoses, alle Klassen spiegelndes Gesellschaftspanorama der deutschen Novemberrevolution: Alfred Döblin erzählt vom Zusammenbruch des Kaiserreichs, von politischen Umbrüchen und der Suche nach Orientierung in einer Welt, die über Nacht eine andere geworden ist.
Alfred Döblins literarisches Meisterwerk (Bd. 1–3) erstmals als große Hörspielinszenierung des NDR/SWR
Mit über 50 Sprechern, (Sebastian Rudolph, Burghard Klaußner, Dietmar Bär, Hanns Zischler u. v. a.) sowie O-Tönen der Zeit
Alfred Döblin
Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, wird 1912 mit seinem Erzählband »Die Ermordung einer Butterblume« zu einem der führenden Vertreter der expressionistischen Literatur. Der Roman »Berlin Alexanderplatz« macht ihn 1929 zu einem populären Autor in der Weimarer Republik. 1938 erscheint der erste Band des Revolutionsromans »November 1918«. Die anderen drei Bände folgen 1943 und 1948-1950. Döblin wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Theodor-Fontane-Preis (1917) und dem Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1957). Im Jahr 1957 stirbt Alfred Döblin in Emmendingen.
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