»Das Decameron - sprachlich entrümpelt und ein Hochgenuss in völlig neuem Gewand!« Ravi Unger
1348. In Florenz wütet die Pest. Sieben Frauen und drei Männer flüchten aufs Land und erschaffen sich eine paradiesische Gegenwalt. In der Atmosphäre leichten Müßiggangs erzählen sie sich an zehn Tagen jeweils zehn Geschichten von Liebe und Leid, von Treue und Betrug, von Täuschungen und Tücken.
(Laufzeit: 6h 37)
Das Decameron sind 100 Geschichten, die sieben junge Frauen und drei Männer im Jahr 1348 in einer Villa fernab dem pestverseuchten Florenz untereinander austauschen
Den Erzählerpart der Frauen liest Imogen Kogge, die Geschichten der Männer werden von »Schaubühnen«-Star Roland Renner gesprochen
Mit Boccaccios begleitenden Worten und Zusammenfassungen von dem Philologen und Fachmann für mittelalterliche Literatur, Peter Wapnewski
Die Auswahl der wichtigsten Novellen und die erläuternden Kommentare stammen von Kurt Flasch
Giovanni Boccaccio
Giovanni Boccaccio (1313-1375) wuchs in Florenz auf und absolvierte in Neapel eine kaufmännische Lehre. Aus Widerwillen gegen den Kaufmannsberuf begann er ein Jurastudium, welches er jedoch nicht abschloss. In Neapel verkehrte er am Hof des Königs. 1340 kehrte er nach Florenz zurück und arbeitete dort als Richter und Notar. Unterbrochen von zahlreichen Reisen mit seinem Freund Petrarca und Aufenthalten in Mailand, Venedig, Neapel und Rom verbrachte er den Rest seines Lebens zurückgezogen auf seinem Landgut bei Florenz. Boccaccio ist einer der bedeutendsten Erzähler der europäischen Literatur. Sein weltberühmtes Hauptwerk, "Das Dekameron" mit seiner einzigartigen Erzählkonstruktion, setzte Maßstäbe für die Gattung der Novelle.
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