Die kuriose Geschichte zweier Männer, die sich mühen, das Patriarchat zu erfinden.
7714 v.Chr. im Fruchtbaren Halbmond, an einem Nebenfluss des Tigris: Im steinzeitlichen Volk der Gabbtaraner sind Männer als Brüder, Söhne und Liebhaber geachtet, aber "Ehemänner" oder "Väter" völlig unbekannt.
Da bringt die Farbmutation in einer Pferdeherde den angehenden Mann Horfet auf eine ungeheuerliche Idee. Ausgerechnet ein Verstoßener namens Boritak, der sich nur durch eine Lüge Zugang zu Horfets Dorf verschaffen konnte, stärkt dem jungen Mann den Rücken, als dieser schon aufgeben will.
Doch Boritaks Absichten sind alles andere als lauter. Rach- und Geltungssucht beherrschen sein Denken. Geschickt manipuliert er Horfet, bis dieser tatsächlich etwas erlebt, das nicht nur sein Leben entscheidend verändert.
Sissy Vogg
Die Stipendiatin der Bayerischen Hochbegabtenförderung schloss ihr Jurastudium und ihren Magisterstudiengang Lateinische Philologie mit den Nebenfächern Altgriechisch und Klassische Archäologie erfolgreich ab, ehe sie sich zur geprüften Fachberaterin für betriebliche Altersversorgung ausbilden ließ. In diesem Beruf ist sie heute als selbständige Beraterin tätig. 12 Jahre lang war sie außerdem Stadträtin für die Ökologisch-Demokratische Partei in Augsburg, wo sie 1966 geboren wurde und seit 1985 lebt. "Brüder, Söhne, Liebhaber" ist Sissy Voggs erster Roman.
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