Eine Analyse der Gottestheorien - und ihrer Vermarktung.
Gott gibt es nicht. Niemand konnte je die Existenz eines Gottes nachweisen. Allerdings gab es seit Bestehen der Menschheit immer Scharlatane, die ihren naiven Zeitgenossen ihre Kreation "Gott" verkaufen konnten. Diese Schamanen, Priester und Propheten profitierten von der allgemeinen Unwissenheit um die Vorgänge in der Natur und erfanden Götter als Vehikel ihrer Machtausübung. Über viele Jahrtausende, ja noch heute, leben religiöse Organisationen von ihren göttlichen Trugbildern und nutzen sie, um die Gläubigen zu gängeln und zu beherrschen.
So wurde auch der völlig überbewertete und von der zeitgenössischen Geschichtsschreibung gar nicht wahrgenommene Wanderprediger Jesus zum Gottessohn stilisiert, und in der Spätantike zum Teil einer obskuren Erfindung, der Trinität, gemacht. Die jüdische Sekte des Christentums entwickelte sich zur mächtigen Institution Kirche, die im Laufe der Zeit zum weltweit reichsten Unternehmen wurde.
Judentum, Christentum und Islam, mit den Gottheiten Jahwe, Christus und Allah, sind Relikte der Vergangenheit. Allein die Fiktion dreier divergierender Götter, mit ihren unterschiedlichen Jenseitswelten, belegt die Torheit und Irrationalität des Gottglaubens. Die widersprüchlichen Gottesworte in Thora, Bibel und Koran zeugen von der wahnhaften Fantasie der Verfasser und stellen sich gegenseitig ad absurdum.
Tim W. Thornau
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