Was sich seit den 50er Jahren an Schulen ändern muss - aber sich nie geändert hat.
Als Schüler und als Lehrer habe ich von 1957 bis 2012 insgesamt 45 Jahre an Gymnasien verbracht. In dieser Zeit hat sich an dieser Schulform viel zu wenig geändert - unter der Oberfläche der demokratischen Schule herrscht zumeist ein Obrigkeitsgeist aus Kaiser Wilhelms Zeiten.
Ein Erlebnisbericht, der die Schulwirklichkeit deutlich machen soll - mit daraus resultierenden, notwendigen Veränderungsvorschlägen, z. B. an allen Schulen Schulpsychologen einzustellen, die ihre Arbeitsplätze genau kennen, die in Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehrern die Interessen der Schüler überprüfen können und besonders, die den Schülern vom Arbeitsalltag her vertraut sind und zu denen der Weg daher erheblich kürzer ist.
Fritz Küper
1948 - 1955 Leben in Tucumán, Argentinien
1955 - 1957 Leben in Meppen, Niedersachsen
1957 - 1970 Leben in Münster, NRW
1970 - 1976 Studium der Germanistik (Prof. Dr. Canrady)
und Philosophie in Köln
1977 - 1979 Referendariat in Siegburg
1979 - 1987 StR in Erftstadt und Bad Münstereifel
1987 - 1989 deutscher Schulleiter an der Deutschen Schule
Bariloche, Argentinien
1989 - 2005 StR in Düren und Mechernich
2005 - 2007 BPLK an der Deutschen Schule Managua,
Nicaragua
2007 - 2010 StR in Leverkusen
2010/11 Dozent der Germanistik an der Hefei University,
in China
Seit 02.2012 im Ruhestand
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