Manfred H. Freude Freude 1848

1848

von Manfred H. Freude

DEUTSCHLAND in der KRISE

EUR 17,75

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Beschreibung

Es kommen finstere Zeiten. Es lebe die Revolution, Bürger auf die Barrikaden. Bürger, Demo
Es kommen finstere Zeiten. Es lebe die Revolution, Bürger auf die Barrikaden. Bürger, Demokraten, Nationale: Steht zusammen. Es gelten wieder Tugenden. Du bist enttäuscht? Sie haben Dich enttäuscht? Uns können sie nicht mehr täuschen. Es gelten wieder Tugenden, Bildung, Haltung. .... Es gelten wieder Tugenden. Es wehen nun neue Fahnen. Ein Gespenst geht um in Europa. Zwischen Paris und St. Petersburg Furcht und Schrecken allen Regierungen. Gott ist tot. Es tagt das Weltgericht. Für wen? Frag ich doch, seit wann und Für wen? Fürs Volk wen sonst: Es trinkt zum Kampf der Demokrat. Der Hunger treibt uns in die Not. Und in den Gassen fließt das Blut des braven Bürgers, dem man droht. Das Denken war uns nicht erlaubt ... bis jetzt Und so wird es auch bleiben. Es wird in Zeit der höchsten Not. Uns in Gedanken treiben und in Gedärmen Das Denken sei uns nicht erlaubt. Wenn noch der Magen spricht. Versteht man nie ein Wort. Und essen kann man’s nicht. Hängen, dort oben! Wer soll hängen? Die Fahne schwarz, rot, Gold statt einer Wurst Ein Gedicht ist nur ein Gedicht. Ein Spruch fürwahr ein schöner Spruch Ein Gedicht braucht weder wahr noch frei zu sein. Dichten ist Vorstellen. ICH bin es, der meine Vorstellungen denkt. Denken und Sein ist Dichten. Wesend ist das Dichten. Alles ist Dichten. Unsere vermeintliche Freiheit ist relativ. Diese Menschen haben was sie wollen. Und haben nichts zu wollen. Im Denken und Handeln sind sie frei. Sie können tun und lassen. Wie ein König, ich sag es hier, sie sind wie ein König hier. Nichts ist so dreist. Dass Du es nicht anzupacken wagst. Dass die Zunge es nicht auszusprechen wagt. Das Gedicht ist ein verantwortungsloses Glück. Reich sein nur noch aus Furcht. Arm sein nur noch aus Mitleid. Dichter sein aus Erbarmen und Schaudern. Alle und alles ist schwach, drinnen wie draußen. Fragt doch den Dichter. Spricht er? Nein, er schweigt, stumm wie ein Fisch. Oder sagt er euch dies: Das Gefühl des Glücks Ein wesentlicher Einfluss für die Märzrevolutionen war Doch der Erfolg der Februarrevolution in Frankreich, Da sprang er der revolutionäre Funke. Auf die angrenzenden deutschen Staaten über Ereignisse in Frankreich, wo es gelang, den inzwischen vom Liberalismus abgekommenen Bürgerkönig Louis Philippe abzusetzen. Und schließlich die Zweite Republik auszurufen, Hier setzten revolutionäre Umwälzungen sich in Gang. Das hielt uns den Atem an nur das lässt alle hoffen, Aber wem erzähle ich das, ihr werdet ja alle sehen, alle am

Autor*in

Manfred H. Freude
Geboren in Aachen. Erste schriftstellerische Tätigkeit 1968. Ab 2002 weitere Gedichte, Gegenwartslyrik, Kurzgeschichten, Eskapistenlyrik. Kunst-, Philosophie-, Lyrik-, Sprachen- und Literatur. Angestellt und Gasthörerstudium an der RWTH Aachen. Mitglied des Literaturbüros Euregio Rhein Maas und dort Projektleiter der Autorenbühne Die Silbenschmiede in Coop des Internationalen Zeitungsmuseums Aachen. Theaterstücke von denen zwei öffentlich aufgeführt wurden im Sommerprogramm des Theater Koblenz auf dem großen Platz der Festung Ehrenbreitstein. Lyrik Treibsand und Lianen. Gedichte. Engelsdorfer: Leipzig 2006. Mallorkinische Reise Gedichte mb: Wallbach 2006. Denkheft und Schriftmal

Themen in »1848«

Theater Kultur Schule Revolution Deutschland

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Details

ISBN: 9783844215908
Verlag: epubli
Erscheinung: 30.12.2011

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