Till, ein großer Fisch im Milieu erzählt schonungslos von seinem Leben im Rückblick
Till, schon in der Schule ein Schlägertyp, der keinem Ärger aus dem Weg geht, lernt im Alter von siebzehn Jahren durch seinen Dealer Tarro, den Zuhälter, kennen.
Er findet Gefallen am Milieu und steigt mit ein.
Von nun an wird sein Leben von Alkohol, Drogen und Frauen bestimmt. Gnadenlos offen erzählt Till, wie es in den Bordellen zugeht, wo die Frauen her kommen und wie meistens ihr Schicksal aussieht.
Er verschweigt nicht, was er dazu getan hat, indem er jungen Mädchen in der Disco Heroin ins Glas schüttete und wie brutal er sich den Frauen gegenüber verhielt.
Durch Drogen-, Waffen- und Frauenhandel verdient er so viel, dass er sein Geld kaum ausgeben kann.
Inzwischen hat er sich auch zu einem erfolgreichen Geldeintreiber entwickelt und schildert ekelhaft detailgetreu, wie er mit Schuldner umsprang. Er genießt die Macht, alles, wirklich alles tun zu können - im Schutz des Rotlichtviertels.
Eines Tages jedoch steht er vor einem Deal, den er nicht bewältigen kann und beschließt auszusteigen.
In ihm ist das Gefühl erwacht, dass das einfach nicht alles gewesen sein kann im Leben. Es muss doch noch etwas anderes geben als Drogen und Gewalt!
Aber er ist, was er ist. Wer gibt einem wie ihm Arbeit? Was soll er mit seinem Leben anfangen?
Bei seinen Versuchen, im „normalen“ Leben Fuß zu fassen, gerät er wieder und wieder an schräge Typen. Seine Vergangenheit und die Drogen scheinen ihn zu verfolgen. Doch er will sich und seinen Traum, irgendwann eine eigene Familie zu haben, glücklich sein zu dürfen und zärtlich sein zu können, nicht aufgeben.
Till muss wahrhaft erst durch alle Höllen gehen, bevor das Schicksal sich ihm gnädig zeigt.
Als er Luise trifft, hat das Leben ihm schon alles genommen, inklusive seiner Selbstachtung.
Doch endlich ist da jemand, der unerschütterlich an ihn glaubt. Er weiß, mit ihr kann er es schaffen und für sie will er es auch, mit allen Konsequenzen. Sie gibt ihm seine Hoffnung zurück.
Doch Luises Neugier auf seine Vergangenheit bringt sie ernsthaft in Gefahr.
Um sie zu retten und damit sich selbst, bleibt ihm nur eine Wahl: Sie muss seine Hölle sehen, durch seine Augen. Und so muss Till etwas tun, was er niemals tun wollte: Er gibt Luise Drogen und zeigt ihr, was er früher mit den Frauen getan hat.
Michaela Heukrodt
Schon in der Schule gehörte fantasievolles Schreiben zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Mein Herz hängt am Theater- ich spiele selbst in einer Laienschauspielgruppe und schrieb dafür schon einige Sketche und Einakter, die mit großem Erfolg aufgeführt wurden.
Vor kurzen wurde meine Erzählung "Lausbubenmädchen" veröffentlicht. "Lausbubenmädchen Die Zweite" ist bereits in Arbeit.
Mit meinem ersten Roman "TILL" wage ich mich an ein Tabuthema um eine mir wichtige Botschaft zu vermitteln: In jedem steckt etwas Gutes, man muss nur den Willen haben, es zu finden. Und vor allen Dingen sollte man nicht über andere Menschen urteilen.
"TILL" ist mein erster Versuch mit einem ernsten Thema.
Hauptsächlich schreibe ich heitere Kurzgeschichten aus dem Leben. Immer mit einem zwinkernden Auge betrachtet.
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