Authentisches Tagebuch einer Liebesgeschichte aus dem alten West-Berlin. Illustriert.
Das eingemauerte West-Berlin in den späten 1970er Jahren. Der Autor begegnet dem gefallenen Mädchen zum ersten Mal im Alter von 12 Jahren auf einer Klassenfahrt und verliebt sich auf den ersten Blick. Eine sorgfältig ausgewählte und noch sorgfältiger ausformulierte Postkarte an die ein Jahr Jüngere bleibt unbeantwortet. Zwei Jahre später kreuzen sich die Wege in der Schule erneut. Mittlerweile ist der Autor durch das Führen eines Tagebuches zu seinem eigenen Chronisten geworden. Das Erste Buch, welches sich über den Zeitraum 1981 bis 1987 erstreckt, dreht sich in erster Linie um die gemeinsame Schulzeit von Marc und Mia, dem „gefallenen Mädchen“, auf einem West-Berliner Gymnasium. Mit unverstellter, teilweise kindlicher Offenheit bannt der Schüler und pubertierende Jugendliche seine Erlebnisse und Gefühle auf Papier. Banale Zettelbotschaften, heimlich während des Unterrichts mit Mia ausgetauscht und von Schüler zu Schüler unter dem Tisch weitergereicht, werden gesammelt und ins Tagebuch eingeklebt – die Ewigkeit ist gerade lang genug. Detaillierte Berichte von Klassenfeten zeugen von den ersten Liebeswehen. Besonders „brisante“ Eintragungen während einer gemeinsamen Klassenfahrt werden in einer eigens entwickelten Geheimschrift verfasst und sind zur besseren Nachvollziehbarkeit im Text kursiv gekennzeichnet. Boris Becker gewinnt Wimbledon, und Kohl wird Bundeskanzler. Die Pubertät hebt die alte Welt aus den Angeln und setzt veränderte Prioritäten, doch der Name Mia taucht immer wieder aus der Versenkung auf. Erst der Abschluss des Abiturs markiert die Überleitung in eine völlig neue Zeit, in der die Wege auseinander führen. Das Zweite Buch setzt sieben Jahre später mit dem Wiedersehen der Protagonisten ein, eingeleitet durch das Auftauchen einer alten Postkarte. Die Mauer gibt es nicht mehr, und das wiedervereinigte Deutschland ist noch jung. Schon beim ersten Wiedersehen wird deutlich, dass die alte Faszination für Marc ungebrochen ist, doch gibt es Raum für mehr? Die Umstände könnten widriger nicht sein.
Marc Artist
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