Adaptive und automatisierbare Anwendung des GUM für Messungen mit Bildsensoren
Die vorgestellte Methode schafft die Voraussetzungen für die automatisierte Angabe eines vollständigen Messergebnisses bestehend aus bestem Schätzwert und erweiterter Messunsicherheit für praxisnahe Präzisionskoordinatenmessungen mit Bildsensoren. Die neu entwickelte Methode basiert auf dem Wissen über die Qualität des Bildes. Zur Schätzung der Messunsicherheit werden signifikante Bildinformationen in Kombination mit Messresultaten aus Wiederholmessungen von Voruntersuchungen herangezogen. Adaptiv wird zu jeder Messszene die Bildqualität quantitativ erfasst. Die auf diese Weise wissensbasiert geschätzte Messunsicherheit ermöglicht
dem Anwender die Bewertung der Zuverlässigkeit des angezeigten Messwerts und die Vergleichbarkeit mehrerer Messungen ohne empirische Berechnungen auf der Basis aufwändiger Wiederholmessungen durchführen zu müssen.
Karina Weißensee
Bildsensoren Koordinatenmesstechnik Messunsicherheit Qualitätssicherung