Die Dissertation behandelt die Erkennung von Angriffen auf industrielle Anlagen und Organisationen. Dabei wird zunächst ein Fokus auf die Auswahl geeigneter Datenquellen gelegt, die genutzt werden können, um aussagekräftige Daten zu erlangen. Aus diesen Daten werden Eigenschaften abgeleitet, die genutzt werden können, um Angriffe als Anomalien zu erkennen. Auch werden Prozessdaten generiert und mit Angriffen versetzt. Die Eigenschaften der nach einem Aggregationsmodell zusammengefügten Daten werden abschließend mittels unterschiedlicher Methoden analysiert. Zeitreihen-Verfahren finden für Netzwerk- und Prozessdaten sinnvoll Anwendung, und Erweiterungen zum Matrix Profile-Algorithmus werden entworfen. Die Arbeit schließt mit einem konzeptionellen Rahmenwerk zur ganzheitlichen Angriffserkennung und Empfehlungen hinsichtlich der Implementierung in bestehende Systeme.
Simon Daniel Duque Anton
Anomalieerkennung Security Machine Learning